Himbeerblättertee während der Stillzeit

Himbeerblättertee ist aus der Frauenheilkunde nicht mehr wegzudenken. Oft ist er das Wundermittel, welches Hebammen empfehlen. Auch wenn der Tee nicht nach Himbeeren schmeckt, werden ihm zum Ende einer Schwangerschaft und danach positive Kräfte zugeschrieben.

Himbeerblättertee während der Stillzeit

Während der Himbeerblättertee im letzten Drittel einer Schwangerschaft dafür sorgt, dass nicht nur die Wehen sanft eingeleitet werden können, kann eine frisch gebackene Mutter auch nach einer Geburt vom ihm profitieren. Zum einen besitzt der Tee eine darmanregende Wirkung, zum anderen verfügt er über entgiftende und entschlackende Eigenschaften.

Himbeerblättertee ist der Klassiker in der Schwangerschafts- Kräuterkunde. In den letzten Wochen unterstützt der Tee auf natürliche Weise die Geburtsvorbereitung. Diverse Tee- Sorten und damit viele Kräuter sind in einer Schwangerschaft unbedingt zu meiden oder eben nur in einem geringen Maß zu konsumieren. Wichtig ist, sich im Vorfeld zu informieren, welcher Tee es sein darf und welche Menge die Richtige ist.

Himbeerblättertee regt den Milchfluss an

Nach einer Geburt kann sich Himbeerblättertee durchaus förderlich auswirken. Dieses gilt nicht nur nach einer normalen Geburt, sondern auch beispielsweise nach einem Kaiserschnitt. Der Tee sorgt für eine Regeneration des gesamten Körpers während der Stillzeit.

Auch der Zyklusregulierung kommt Himbeerblättertee zugute, denn diese wird durch den Tee wirksam unterstützt .Allerdings ist während der Stillzeit die genaue Dosis und Menge entscheidend, damit er eine sinnvolle Ergänzung bietet.

Der Milchfluss wird unterstützt und gefördert. Ein weiteres wichtiges Kriterium nach der Geburt ist der Einsatz von Himbeerblättertee, da er über eine verdauungsfördernde Wirkung verfügt. Gerade für Frauen, die sich nach einer Geburt im Wochenbett befinden, muss darauf geachtet werden, dass die Verdauung und Darmtätigkeit wieder angekurbelt wird.

Besonders für Mütter die während der Geburt einen Dammriss erlitten, ist die stuhlauflockernde Wirkung des Himbeerblättertees anzuraten. Neben der spezifisch verdauungsanregenden Eigenschaft ist der Tee zudem entwässernd. So kann eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers stattfinden.

Nach einer Fehlgeburt

Einige Frauen, nach einer Fehlgeburt, möchten gern so schnell wie möglich erneut schwanger werden. Hier ist Himbeerblättertee genau die richtige Hilfe. Gerade nach einer Ausschabung sind die Schleimhäute im Intimbereich angegriffen und bedürfen einer schnellen Heilung.

Der Tee ist hilfreich, diese zu regenerieren und wieder aufzubauen. Zudem profitiert das seelische Gleichgewicht dieser Frauen, denn ein Aufguss aus Himbeerblättern wirkt beruhigend und ausgleichend.

Nach Geburten unterstützt Himbeerblättertee die Milchbildung. Der hohe Mineralgehalt der Blätter sorgt für genügend Milchbildung, sodass junge Mütter so lange sie möchten, stillen können. Er wirkt zudem noch antibakteriell und der Zyklus wird reguliert.

Außerhalb einer Schwangerschaft

Außerhalb einer Schwangerschaft können erhöhte Progesteron- Werte zu Zyklusstörungen führen. Das Vitamin C in den Blättern sorgt dafür, dass es zu einem Ausgleich des weiblichen Progesteron- Spiegels kommt.

Der beruhigende Effekt des Progesterons verzögert hierbei nicht selten einen Eisprung, wodurch die monatliche Regelblutung auf sich warten lässt. Das führt wiederum dazu, dass eine erfolgreiche Befruchtung nicht stattfinden kann.

In der Stillzeit haben viele Frauen Schwierigkeiten, dass der Zyklus wieder einwandfrei funktioniert. Himbeerblättertee kann unterstützend wirken und sorgt wieder für Regelmäßigkeit. Im Wochenbett zeigte der Himbeerblättertee erfahrungsgemäß gute Dienste. Er regt dabei die Darmtätigkeit an, die nach einem Geburtsvorgang ein wenig eingeschränkt sein kann.

Auf ein Neugeborenes hat Himbeerblättertee keinerlei Auswirkungen, soweit bekannt ist. Hemmend auf die Milchbildung wirken sich allerdings andere Teesorten aus, hierzu gehören unter anderem Salbei- oder Pfefferminztee.

Es gilt jedoch immer, dass die Mutter beobachten muss, ob das Kind eine Reaktion zeigt. Generell gilt, dass Himbeerblättertee in der Stillzeit in Maßen und nicht über einen längeren Zeitraum konsumiert werden sollte.

Empfohlen wird in der Stillzeit, den Himbeerblättertee nicht länger, als über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten hinweg trinken, hierbei jedoch nicht mehr als 2 bis 3 Tassen pro Tag.