Himbeerblättertee und mögliche Nebenwirkungen

Generell wird Himbeerblättertee gerade bei einem bestehenden Kinderwunsch empfohlen. Zahlreiche Frauen haben positive Erfahrungen gemacht. Doch auch bei einem Heilmittel können unter Umständen Nebenwirkungen auftreten.

Himbeerblättertee wird von vielen Hebammen empfohlen. Hierbei handelt es sich entweder darum, dass sich keine Schwangerschaft einstellen will oder aber auch im letzten Drittel einer Schwangerschaft, um eine Geburt zu erleichtern. Der Tee führt zu einer Lockerung der Beckenmuskulatur und des Muttermundes.

Der Himbeerblättertee wird wahlweise heiß oder kalt zu sich genommen, er kann zudem in Eiswürfelform gelutscht werden. Allerdings verfügt der Tee auch über eine Wehen fördernde Wirkung und darf aus diesem Grund frühestens 4 bis 5 Wochen vor einer Geburt zu sich genommen werden.

Nebenwirkungen von Himbeerblättertee bei Kinderwunsch

Studien zufolge, gibt es keinerlei Nebenwirkungen, wenn Himbeerblättertee bei einem Kinderwunsch verabreicht wird. Allerdings gibt es andererseits auch Frauen, die empfindlicher reagieren, als andere. Sollte eine Anwenderin irgendwelche Nebenwirkungen bemerken, muss der Tee sofort abgesetzt werden. Es kann zudem nichts schaden, wenn ein Gespräch mit einer Hebamme oder einem Arzt erfolgt

Hinsichtlich einer bestehenden Schwangerschaft sieht das Ganze schon anders aus. Himbeerblättertee darf auf keinen Fall vor der 34. Schwangerschaftswoche getrunken werden. Nur so ist eine frühzeitige Wehen Förderung ausgeschlossen. Zudem ist der Einsatz des sogenannten Schwangerschaftstees weiterhin nicht zu empfehlen, sollte ein Kaiserschnitt geplant sein.

Patienten mit einem Bluthochdruck- Problem müssen Vorsicht walten lassen und auch bei einer Zwillingsgeburt ist von dem Getränk abzuraten. Dies gilt auch, wenn der Tee in Kombination mit anderen Kräutern vorgesehen ist. Heilpflanzen wie zum Beispiel:

  • Frauenmantel
  • Brennnessel
  • Johanniskraut

sind während einer Schwangerschaft eher kontraproduktiv. Der wichtigste Punkt jedoch besteht darin, dass Himbeerblättertee nicht im Übermaß getrunken wird. Die Dosierungsempfehlungen der Hersteller müssen auf jeden Fall eingehalten werden, damit sich keine Nebenwirkungen einstellen.

Wichtiger Hinweis:
Es kann vorkommen, dass bei einem Kinderwunschtee auch andere Kräuter in einem Tee enthalten sind, die sich positiv auswirken können. Sobald jedoch eine Schwangerschaft eingesetzt hat, sind alle Teesorten sofort abzusetzen. Sie sollten nicht wieder vor den letzten Schwangerschaftswochen zu sich genommen werden.

Neben speziellen Schwangerschaftstees empfehlen Hebammen gern den Himbeerblättertee, aber erst gegen Ende der Schwangerschaft. Frühestens ab der 34. Schwangerschaftswoche. Neben der Tannide enthalten Himbeerblätter bis zu einem Prozent der sogenannten Flavonoide. Diese haben nicht nur eine krampflösende Wirkung, sondern sind entwässernd, durchblutungsfördernd und antioxidativ.

Wegen der entkrampfenden Wirkung ist Himbeerblättertee auch bei Menstruationsbeschwerden zu empfehlen, genauso bei Krämpfen oder Nachwehen im Wochenbett. Zudem entspannt der Tee die Psyche, hilft bei der Verdauung und beugt somit Verstopfungen vor, die sich nach einer Geburt gerne einstellen. Himbeerblättertee ist also genau das Richtige, um nach einer Geburt wieder schnell auf die Beine zu kommen.

Nebenwirkungen vermeiden

Zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche stellt das Trinken von Himbeerblättertee kein Problem dar. Allerdings muss sich die Nutzerin genau an die Packungsangaben oder den Empfehlungen von Hebamme oder Arzt halten.

Folgender Ablauf ist wichtig:

  • SSW: am Tag eine Tasse Himbeerblättertee, so wird der Körper auf die Geburt eingestimmt.
  • SSW: Unterbrechung der Anwendung, kein Tee mit Wirkstoff
  • SSW: bis zu vier Tassen Tee täglich, um den Geburtsbeginn einzuleiten
  • SSW: Unterbrechung der Anwendung, um eine Überdosierung zu vermeiden
  • SSW: sollte der Geburtstermin überschritten sein, darf der Tee wieder genossen werden. Bis zu vier Tassen pro Tag sind möglich.

Hinweis:
Der Handel bietet einen Extrakt aus Himbeerblättern in Form von Kapseln. Diese sind für Frauen, die nur von der Wirkung profitieren möchten, dass Ritual jedoch nicht wünschen. Kapseln sind eine gute Alternative, es empfiehlt sich aber, den Tee samt des gesamten Rituals zuzubereiten und ihn in Ruhe zu genießen.

Himbeerblättertee hat, soweit bekannt, keinerlei Nebenwirkungen. Allerdings kann es bei einer Überdosierung zu Sodbrennen und/ oder Bauchschmerzen kommen. Aufgrund der entwässernden Wirkung setzt möglicherweise ein erhöhter Harndrang ein.

Für die Anwendung ist es daher sinnvoll, einen Zykluskalender zu führen und einen Eisprung zum Beispiel, mithilfe der Temperaturmessmethode oder einem Ovulationstest zu bestimmen.

Himbeerblättertee und Nebenwirkungen

Himbeerblätter enthalten nicht nur viel Vitamin C, Eisen und Kalzium, was sie so schon allein gesund macht, sondern sie lockern, in Form von einem Himbeerblättertee, auch die Gebärmuskulatur auf. Dieses bedeutet eine durchblutungsfördernde Wirkung, was gleichzeitig den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Reifung der Eibläschen zugutekommt.

Mögliche Nebenwirkungen

Generell sollte der Wunsch nach einem Kind immer mit dem behandelndem Gynäkologen abgesprochen werden. Insbesondere dann, wenn dieses mit speziellen Präparaten unterstützt werden soll. Es können alte Hausmittel sein, wie beispielweise der Himbeerblättertee.

Eine typische Nebenwirkung des Tees ist, bei einer Überdosierung, der Durchfall. Ebenfalls kann mit einer allergischen Unverträglichkeit gerechnet werden, die auf jeden Fall mit einem Arzt abzuklären ist.

Da der Tee zudem die Durchblutung anregt, ist er nicht für Personen zu empfehlen, die unter einem hohen Blutdruck leiden, vor einem geplanten Kaiserschnitt oder bei Mehrlingsgeburten. Allgemein sollte der Himbeerblättertee mit Beginn einer Schwangerschaft sofort abgesetzt werden, da ihm wie schon erwähnt, eine Wehen fördernde Wirkung zugeschrieben wird.

Zwischen der 34. und der 37. SSW. wird der Tee jedoch von vielen Hebammen wieder empfohlen. Der Tee soll dafür sorgen, dass die Geburt sanfter und schneller vonstattengeht. Der Himbeerblättertee wird als echter Allrounder in der Naturheilkunde beschrieben. Schon sehr viele Frauen profitierten von ihm, auch wenn keine Schwangerschaft vorlag.

Wichtig ist allerdings, sich im Vorfeld stets mit einem Arzt zu beraten, auch was die Dosierung betrifft.

Wichtiger Hinweis:
In einer Schwangerschaft, wie bei den Heilkräutern auch, gibt es einiges zu beachten. Das Wichtigste: der Tee darf frühestens etwa 4 bis 6 Woche vor einer Geburt zu sich genommen werden, also ab der 34. Schwangerschaftswoche. Ansonsten könnte es zu einer Frühgeburt kommen, denn von diesem Zeitpunkt, zählt ein Kind noch zu den Frühchen.

Auf Nebenwirkungen achten!

Himbeerblätter-, als auch der Brombeerblättertee sind häufig in Kräuterteemischungen zu finden. Er kann täglich zur Anwendung kommen, da er über keine Nebenwirkungen verfügt. Dass gilt allerdings nur dann, wenn er nicht in extrem hohen Mengen konsumiert wird.

Trotzdem darf während einer Schwangerschaft der Konsum nicht überhand nehmen. Die stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter ist ab der 35. Schwangerschaftswoche zwar erwünscht, trotz allem sollte der Tee nicht in Übermengen getrunken werden.

Besteht die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt, kann diese theoretisch durch den Himbeerblättertee noch verstärkt werden. Empfohlen wird ab der 35. SSW eine Tasse pro Tag.

Einige Hebammen empfehlen sogar, ab der 39. Woche eine ganze Kanne Tee zu sich zu nehmen, um dann eine Woche Pause einzulegen, diese Methode ist allerdings umstritten. Mit einer Tasse täglich kann in der Regel jedoch nichts schiefgehen.

Himbeerblätter können selber gesammelt und getrocknet werden. Der einfachere Weg besteht darin, die Blätter in der Apotheke käuflich zu erwerben.

Weitere Nebenwirkungen

Generell können Nebenwirkungen individuell auftreten. Lebensbedrohliche oder gravierende Nebenwirkungen sind jedoch nicht bekannt. Es geht beim Trinken von Himbeerblättertee eher darum, auf bestimmt Reaktionen des eigenen Körpers zu achten.

Um eine Überdosierung von Anfang an auszuschließen, muss der Anwender sich strikt an die Dosierungshinweise halten.

Nebenwirkungen im Detail:

In der Schwangerschaft hilft Himbeerblättertee, morgendliche Übelkeiten zu vermeiden. Es ist sehr wichtig, die Einnahme zu diesem Zeitpunkt mit einer Hebamme abzusprechen, denn im Allgemeinen ist der Tee bei Bekanntwerden einer Schwangerschaft sofort abzusetzen.

Frauen sollten dem Rat folgen und den Tee erst ab der 34. oder auch erst ab der 37. Woche zu sich nehmen. Wird Himbeerblätter zu früh konsumiert, erhöht die Gefahr einer Frühgeburt, denn der Muttermund könnte sich zu früh öffnen. Die Ursache liegt darin, dass der Unterleib zu stark durchblutet wird und eine krampflösende Wirkung eintritt.

Sollte es während der Einnahme zu starkem Sodbrennen kommen, ist das auf die enthaltenen Gerbstoffe zurückzuführen. Diese sind auch verantwortlich, dass der Tee einen leichten bitteren Geschmack aufweist.

Tritt beim Konsum vereinzelt Sodbrennen auf, kann das möglicherweise auch an einer falschen Speisenauswahl liegen. Sodbrennen ist zwar unangenehm, aber auf keinen Fall gefährlich. Wird der Zustand nicht besser und das Sodbrennen tritt über einen längeren Zeitraum auf, muss der Himbeerblättertee abgesetzt werden.

Durchfall:

In der Homöopathie wird Himbeerblättertee gerne gegen Durchfall oder Blähungen eingesetzt. Fachblätter lassen jedoch verlauten, dass gerade Durchfall eine der unangenehmen Nebenwirkungen ist, den Himbeerblättertee auslösen kann.

Es wird zwar als Widersprüchlichkeit empfunden, aber jeder Mensch ist individuell. Personen reagieren nicht immer gleich auf ein bestimmtes Lebensmittel, wodurch dieser Umstand zu erklären ist.

In der Regel ist der Durchfall harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit wieder. Heftigere Durchfälle allerdings, über einen längeren Zeitraum sind sofort mit einem Arzt abzuklären. Es kann sich hierbei um eine Überdosierung handeln.

Diejenigen, die Himbeerblätter selber sammeln möchten, sollten Plätze bevorzugen, die über keine Schmutzablagerungen oder Verunreinigungen verfügen.

Bluthochdruck

Himbeerblättertee wird gern auch gegen Bluthochdruck eingesetzt, andersherum aber auch, als blutdrucksteigernd. Generell kann der Tee einen Einfluss auf den Blutdruck verursachen, was zu einer unerwünschten Nebenwirkung führen kann.

Die Wirkung kann dann zu einem Problem führen, wenn ein Nutzer den Tee für ein anderes Leiden einsetzen möchte. Beispiele hierfür sind:

  • Geburtsvorbereitung
  • Menopause
  • gegen Entzündungen

Auf jeden Fall muss eine Einnahme im Vorfeld immer mit einem Arzt abgesprochen werden.